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Online-Sportwetten-Websites sehen für den Laien relativ ähnlich aus. Nette Bilder mit Sportstars und einem Eröffnungsangebot im oberen Bereich, gefolgt von Zahlenreihen (Wettquoten) und einer Sportarten-Navigation. Wie komplex das Thema tatsächlich ist, zeigt sich bereits beim Firmensitz, der Lizenz und den diversen Regularien in den einzelnen EU Mitgliedsstaaten.

In der Europäischen Union gibt es in vielen Bereichen Uneinigkeit – viele Kernbereiche, wie Bildung, Steuersätze, ja selbst Entscheidungen über die Währung werden den Mitgliedsstaaten überlassen.

Beim Internetrecht wird es wohl noch Jahrzehnte dauern bis dieses global geregelt werden kann (falls überhaupt je möglich). Der Online Gigant Amazon beispielsweise bewirbt den deutschsprachigen Raum, und obwohl er dort seine Güter zu einem konkurrenzlos guten Preis anbietet, bezahlt Amazon zum Teil Mindeststeuersätze. Ein Interessenskonflikt mit dem Einzelhandel ist die Folge.

Ähnlich schwierig gestaltet sich eine einheitliche Regelung im Online-Glücksspielbereich – dein-Wettanbieter.com geht in erster Linie auf die Online-Sportwette ein und vernachlässigt in diesem Artikel Online Casino, Online Poker, Online Bingo, etc.

Regulierungen zum Schutz der staatlichen Wettanbieter

Es gibt keine EU-weite Lizenz mit der man ohne weiteres in jedem Mitgliedsstaat der EU öffentlich mit Sportwetten werben darf. Die Regierungen versuchen hier zunehmend, das eigene Land zu schützen. Das machen sie natürlich nicht selbstlos. Mit den Regulierungen sollen die stattlich angehörigen Lotterien und Wettanbieter geschützt werden und so für den Staat mehr Profit in Form von Steuern abwerfen. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob 1000 Wett- und Casinoanbieter ein Land bewerben oder ob sich zwei Dutzend in einem regulierten Markt um Neukunden bemühen. 

Mutterland der Sportwette als Vorreiter für einen regulierten Markt

Das im Brexit-Chaos versunkene Großbritannien ist ein sehr gutes Beispiel, wie man einen Markt innerhalb weniger Jahre regulieren kann. Die englischen Premiere League ist wohl die attraktivste Fußballliga der Welt und ist bei jedem Wettanbieter einer der umsatzstärksten Ligen. Will man in Großbritannien auf Neukundenfang gehen, so benötigt man eine UK Lizenz. Unabhängig davon darf jeder Online Wettanbieter Quoten und Wettmärkte auf die Premiere League anbieten. Britische Neukunden bleiben ein Privileg der UK Lizenzhalter. Das betrifft Dich in Deutschland natürlich nicht im Geringsten. Du kannst bei jedem dein-Wettanbieter.com Partner auf die Premiere League wetten.

Solltest du rein hypothetisch in Erwägung ziehen, selbst Sportwetten in England anzubieten und zu bewerben, dann muss man dringend zu dieser Lizenz raten – es drohen Strafen in Millionenhöhe.

Diesem britischen Beispiel folgen immer mehr Ländern, wenn auch auf einen viel weniger professionellen Level. Zuletzt wurde Anfang 2019 Schweden reguliert und Portugal soll folgen.

Die Bundesrepublik Deutschland ist eher ein Beispiel wie man undurchdacht einen Markt verwirrt anstatt reguliert. In Deutschland kam es 2012 zu einer Lizensierung, besser gesagt zu einem Lizensierungsversuch. Bevor wir uns über die Lizenzen in Deutschland unterhalten, benötigt ein jeder Wettanbieter erstmal eine Glücksspiellizenz. Diese berechtigt ihn, Sportwetten im Internet anzubieten.

Fallbeispiel: Man stelle sich vor, ein Buchmacher geht ohne Glücksspiellizenz online und am Tag 1 gewinnt ein Neukunde mit nur einem Euro Einsatz eine halbe Million Euro (bei Kombi- und Systemwetten nicht ausgeschlossen). Der Buchmacher hat weder die Mittel noch den Willen die Gewinnsumme auszubezahlen. Ist der Wettanbieter hingegen von einer anerkannten Regulierungsstelle autorisiert und kontrolliert hat der Kunde das Recht seine Gewinne geltend zu machen.

Die wichtigsten Online Glücksspiellizenzen

1996 wurde die erste Online Wette beim Wettanbieter „Intertops“ platziert, damals war das Online Glücksspielrecht noch kaum geregelt. In erster Linie war es entscheidend, wo der Server stand und nicht von wo aus man operierte. Mit dem großen Aufschwung der Online Sportwette in 2005 haben sich in Europa zwei große Regulierungsstellen herauskristallisiert, die nach Erfüllung diverser Auflagen Lizenzen an Online Wettanbieter verteilen. Das ist zum einen die

Malta Gaming Authority (MAG): Der Inselstaat Malta ist bekannt für Niedrigsteuersätze in Europa und zieht hier immer mehr Yachtbesitzer bzw. -käufer, große Firmen und im speziellen Glücksspielanbieter an. Die Insel ist voll von Hunderten Online Casino- und Online Wettanbieter mit Großraumbüros bis Kommandozentralen. Seit 2018 gesellen sich die großen Krypto-Exchange-Seiten ebenfalls nach Malta, man könnte behaupten eine Insel geschaffen für Spieler. 

Der Inselstaat Malta ist bekannt für niedrigste Steuersätze in Europa
Angesehen: die Malta-Sportwetten-Lizenz.

Will man eine Glücksspiellizenz in Malta erwerben, gilt es einen Auflagenkatalog zu erfüllen, der letztlich dem Schutz der Kunden dient. Hier reicht es längst nicht mehr, einen Postkasten anzumieten bzw. ein Ein-Mann-Büro auf Malta zu besetzen. Hat man die Malta-Sportwetten-Lizenz inne, so gilt das im Jahr 2019 als die wohl angesehenste und begehrteste Lizenz in Europa. Dicht gefolgt von der Lizenz des britischen Überseengebiet in Gibraltar.

Gibraltar Gambling Commissioner: Ähnlich angesehen ist die Gibraltar Sportwetten-Lizenz. Durch die Zugehörigkeit zu Großbritannien wird sie gerne vom Königreich stammenden Wettanbietern genutzt. Mit dem Brexit bleibt abzuwarten, ob Gibraltar weiterhin steuerliche Vorzüge bieten kann – einige Wettanbieter packen bereits ihre Sachen und ziehen nach Malta oder zurück nach England. Dennoch macht die Gibraltarische Aufsichtsbehörde einen sehr guten Job.

Gibraltar Gambling Commissioner: Ähnlich angesehen wird die Gibraltar Sportwetten-Lizenz.
Ähnlich angesehen: die Gibraltar Sportwetten-Lizenz.

Curacao, Antigua: Was Gibraltar und Malta für Europa ist, ist für sämtliche andere Kontinente Curacao und Antigua. Kein Zufall, dass es sich hier um Inseln handelt. Kleine Inselstaaten sind oftmals vom Tourismus abhängig und können sich so wirtschaftlich breiter aufstellen.

Sportwetten Lizenz in Deutschland

Will man in Deutschland eine Lizenz erwerben, so erfüllt man mit einer Malta oder Gibraltar Sportwetten-Lizenz erstmal alle Auflagen. Als Ausnahme wird oft auch eine österreichische Buchmacherlizenz zugelassen. In Deutschland wurde 2012 auf Druck des staatlichen Sportwetten-Anbieters Oddset ein Regulierungs- und Lizensierungsverfahren eingeleitet. Die Marktanteile von Oddset im Vergleich zu den privaten Wettanbietern waren verschwindend gering, worauf die Bundesrepublik mit den Schleswig-Holstein Lizenzen 20 Wettanbieter berechtigte, öffentlich mit Sportwetten zu werben. Bis heute bleib unklar, welche Qualitätsmerkmale für die Lizenzvergabe ausschlaggebend waren. Unter den Lizenzhaltern waren vermehrt Buchmacher anzufinden, die kaum Deutschlandbezug hatten.

Ein weiterer Grund, warum dieses erste Lizensierungsverfahren immer noch belächelt wird und rechtmäßig kaum standhält, ist die fehlende Transparenz. Man wirft der Bundesrepublik vor, dass hier keine Chancengleichheit bei der Bewerbung gegeben war. Der Kriterienkatalog wurde teils nicht mal ins Englische übersetzt, was eine Bewerbung von außerhalb Deutschlands nicht einfacher machte.

Es folgten Klagen von den großen Wettanbietern wie Tipico und Tipwin, was 2017 zu einer Abänderung der Regulierung führte. Man hat die Lizenzen auf 35 Wettanbieter aufgestockt und versuchte zumindest teilweise für Transparenz zu sorgen.

Welche Privilegien hat ein Lizenzhalter in Deutschland

Ist man einer der „glücklichen“ 35 Wettanbieter, so kann man in Deutschland öffentlich mit Sportwetten werben. Man kann beispielsweise einen Bundesliga Klub sponsern, Stadionwerbung platzieren oder bei öffentlichen (Sport1) und privaten TV Sendern (Sky) Werbung platzieren. Für das Branding und die Imagebildung ein erster klarer Vorteil gegenüber einem Nicht-Lizenzhalter.

Des Weiteren darf man auf das begehrteste deutsche E-Wallet „Paypal“ als Zahlungsmöglichkeit in seinem Sortiment bei den Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten zugreifen. Mittlerweile sind auch Skrill und Neteller vorwiegend den Lizenzhaltern vorbehalten.

Wettsteuern für deutsche Lizenzhalter unumgänglich

Hält man eine Lizenz in Deutschland, so werden künftig möglicherweise auch das Wettangebot (Einschnitte im Livewetten Programm) sowie Einsätze (Maximales Verlust Limit pro Kunde/Monat) reguliert. Hier findest du die letzten Updates zum neuen Lizenzierungsverfahren. 

Bewirbt ein Wettanbieter den deutschen Markt, so muss dieser seit 2012 eine 5% Wettsteuer an die deutsche Finanz abführen. So profitiert der Staat nicht nur durch die verstaatlichten Glücksspiel Unternehmen, sondern ist auch an jeder Wette der weiteren Marktteilnehmer beteiligt.

Die Wettsteuer betrifft im deutschsprachigen Raum ausschließlich User mit Ansässigkeit in der Bundesrepublik Deutschland – hat also nichts mit der Staatsbürgerschaft zu tun. Der Fakt, ob ein Wettanbieter die 5% Wettsteuer auf seinen Kunden abwälzt oder nicht, hat einen wesentlichen Einfluss auf die Attraktivität der Wettquote. Bei 1xBet wettet man in Deutschland auf einen Quotenschlüssel von 98%, die 5%ige Wettsteuer trägt 1xBet für dich.