Wettsteuer: unsere Wettanbieter im Überblick

Wettanbieter & Wettsteuer
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Die Debatte um die Wettsteuer in Deutschland polarisiert immer noch. Sieben Jahre nach der Einführung in 2012 ist weiterhin die Frage: Wird die 5% Wettsteuer für deutsche Kunden vom Wettanbieter getragen oder wird sie vom Wetteinsatz oder Bruttogewinn eingehoben und so auf den Wettkunden abgewälzt. Grundsätzlich sind wir uns sicher, dass die Wettsteuer einen rein positiven Effekt für ein kontrolliertes Anbieten von Sportwetten in Deutschland hat. Dennoch hat die Wettsteuer Einfluß auf die Wettquote und relativiert diese.

Deshalb hat sich dein-Wettanbieter.com Team dazu entschieden die einzelnen Buchmacher im Test mit zusätzlichen Punkten zu prämieren.

Trägt der Wettanbieter die Wettsteuer für alle Sport-, Live-, Einzel- und Kombiwetten so erhält er zusätzlich 5 Punkte.

Trägt er die Wettsteuer teilweise selbst (für Livewetten, Kombiwetten, etc.) so erhält er immerhin noch 2 Punkte.

Wettsteuer in Deutschland versus Steuern allgemein

Die 5%-ige Wettsteuer in Deutschland ist bei den Lizenzhaltern und den Sportwetten Kunden zum Reizthema geworden. Hat der durchschnittliche Deutsche bzw. Westeuropäer generell das Gefühl, bereits zu viel Steuern zu zahlen, wird seit der Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes 2012 auch noch auf die beliebte Sportwette eine Steuer von 5% fällig.

Woher diese generelle Ablehnung gegen Steuern kommt, hat mehrere Gründe. Dem geht die Frage voraus, wie wichtig Steuern für die Bundesrepublik sind. Das immer noch durchwegs soziale Deutschland mit all seinen Einrichtungen (öffentliche Krankenhäuser, Betreuungsstätten), Unterstützungen (Karenzzeit, Arbeitslosengeld, etc.) und Systemen (Pensionssystem, Wohnbauförderung, etc.) muss Steuern von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Dienstleistern aller Art einnehmen. So kann man langfristig in Sicherheit, Bildung, Infrastruktur und das „System“ investieren und dieses erhalten.  

Im Vergnügungssektor werden nicht ausschließlich Sportwetten besteuert. Geht man in einen Vergnügungspark oder gönnt sich ein After Work Bierchen, dann zahlt man ebenfalls Steuern – egal, ob das einem direkt auffällt oder auch nicht. Ein genauer Blick auf die Rechnung verschafft Klarheit. 

Woher kommt der Frust der Deutschen auf die Wettsteuer

Einen konkreten Punkt für den Frust auf das Unwort der deutschen Sportwettenindustrie „Wettsteuer“ lässt sich definitiv nicht ausmachen. Letztlich ist es ein Mix der angeführten Punkte – vielleicht findest du Dich in einem oder mehreren Punkten wieder.

Historisch motiviert

Jahrzehnte lang konnte man zu 100% von seinem Wetteinsatz profitieren. Man ging ins Wettbüro in der Querstraße und legte 100 Euro auf eine Quote von 2.0 und erhielt bei erfolgreichem Ausgang 200 Euro retour. Und jetzt kommt die Bundesrepublik 2012 auf die Idee, man legt 100 Euro auf den Tresen aber lediglich 95 Euro davon werden mit der Quote von 2.0 multipliziert. Sprich die Auszahlung beträgt 190 Euro – also 10 Euro weniger. Es sei an dieser Stelle gesagt – man muss sich bei der Steuerabgabe um Nichts kümmern, das passiert automatisch durch den Wettanbieter (er ist der eigentliche Steuerschuldner) sofern er die Wettsteuer überhaupt auf den Kunden abwälzt. Ja es gibt sie noch immer: Die Wettanbieter, welche die Steuerlast selbst tragen (Intertops, 1xBet) oder für bestimmte Bereiche übernehmen (keine Wettsteuer auf Livewetten und Kombiwetten ab 4 Wettoptionen bei Bet3000)

Politisch motiviert

Die Steuerlast hat beim m0natlichen Einkommen in Deutschland Dimensionen erreicht, die bei einem stetigen Anstieg der Staatsschulden immer mehr auf Kritik der Steuerzahler stoßt. Dabei wird ein großer Teil der Steuern für die soziale Versicherung etc., aufgewendet. Hier fühlen sich Steuerzahler allerdings häufig übergangen, da sie nicht wirklich sehen/verstehen/selbst erleben können, wohin diese Gelder fließen. Populistische Meinungsmache und negative Stimmung in den Sozialen Medien tun hier ihr übriges. Die jüngsten Wahlen 2018 in Deutschland signalisierten einen leichten Rechtsruck, aus Sicht der Politikwissenschaftler immer ein Zeichen eines generellen Stimmungsproblems. Und dann auch noch die 5% Wettsteuer! Der Frust hierbei ist gut mit der allgemeinen Stimmungslage zu erklären.

Anonymität vs. der gläserne Mensch

Wettsteuer Wettanbieter

Noch vor 20 Jahren hat es keine Seele interessiert, auf was man wann, wo und wie wettet – sofern man seinen Wetteinsatz auch begleichen konnte. Vollkommen anonym konnte man seine Wetten platzieren und noch viel wichtiger: über den Gesamtauszahlungsbetrag (Wetteinsatz + Wettgewinn) verfügen. Keine Rechenschaft gegenüber dem Ehepartner und schon gar nicht gegenüber dem deutschen Fiskus.

2012 die Kehrtwende. 1996 wird die erste Online Wette platziert und bis zum Online Sportwetten Boom 2005 werden die Wettanbieter immer penibler bei der Kunden-Verifizierung. Die Kundendaten müssen mit jenen der externen Zahlungsabwickler (Skrill, Neteller, Paypal, etc.) übereinstimmen, die Adresse muss per Strom- oder Handyrechnung bestätigt werden und selbstverständlich müssen die Daten mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass zusammenpassen. Das alles hat klarerweise auch einen Nutzen. Unterhält man sich mit einem Online Sportwetten Riskmanager, so ist gleich erkennbar, dass der Großteil dieser Sicherheitsvorkehrungen den Buchmacher vor gestohlenen Kreditkarten oder sogenannten Bonusabusern/ Bonusmissbraucher (Sportwetter, die gezielt Bonusangebote ausnützen) schützen sollen.

Seit 2012 hat die Deutsche Finanz bei jeder Wette ein Wörtchen in 5%iger Höhe mitzureden. Letztlich ist diese Paranoia des durchleuchteten Menschen beim Online Sportwetten eine Ironie in sich selbst. Man ist online, man nutzt soziale Medien, man wickelt quasi sein Leben online ab und hinterlässt bei jedem Klick eine digitale Spur. Ja schon gut liebe Darknet Nutzer – nicht bei jedem Klick.

Beim Online Sportwetten kommt diese Transparenz dem Sportwetter zugute. Der seriöse Wettanbieter kann bei hohen Verlusten unmittelbar mit Selbstausschluss oder anderen Spielsuchtpräventionen einschreiten. Und viel wichtiger: Die Wettsteuer hat die Sportwette auf ein ganz anderes Vertrauenslevel gehoben. Weit weg vom anrüchigen Image und dem Gefühl, jeder der wettet ist automatisch spielsüchtig.

Wettsteuer als Widerspruch

Regulierungen sollten einst die staatlichen Anbieter vor der „gemeinen“ Konkurrenz der privaten Wettanbieter schützen, in der Hoffnung, mehr Steuereinnahmen zu generieren. Argumente wie Spielsucht und Abhängigkeit wurden in den Vordergrund geschoben, mit der eigentlichen Absicht, Steuergelder einzufordern. Statistisch bewiesen ist, dass im Online Glücksspiel ein verschwindet geringer Prozentsatz der Suchtpatienten dem Produkt Sportwetten zugerechnet werden kann. Online und Offline Casino Slots (die sogenannten einarmigen Banditen) könnte man schon eher als Sündenbock heranziehen. Verantwortungsvolle Online Casinos bieten einen Spielerschutz. Wie so oft sind es die schwarzen Schafe, die sich nicht an die Regeln halten. 

Suchtgefahr: einarmige Banditen

Aber warum drängen immer mehr Online Wettanbieter in den lukrativen Markt Deutschland? Ganz einfach: Sportwetten funktioniert! Sofern man als Wettanbieter seine Hausaufgaben macht. Der Wettanbieter gewinnt zwar nicht bei jedem Event oder jedem Wettmarkt, aber langfristig wird er die eingerechnete Gewinnmarge einbehalten.

Lieber Verschwörungstheoretiker, wenn du glaubst, jede Bayernniederlage ist automatisch gut für den Wettanbieter, so ist das ein Irrglaube. Es kommt einzig darauf an, auf welche Option beim Wettanbieter im Verhältnis zur Quote mehr Geld platziert wurde. Aber das muss nicht zwangsweise immer auf die Bayern sein.

Damit Online Sportwetten funktioniert, muss ein Großteil der Kunden langfristig mehr verlieren als gewinnen. Das ist völlig legitim, sieht man sich das Geschäftsmodell eines Buchmachers an. Er bietet Sportwetten als Dienstleistung an und trägt erhebliche Kosten für Technik, Sicherheit, Entwicklung, Kundenservice und – wir erahnen es – „Die Wettsteuer“.

Ein stolzer Online Sportwetter erzählt gerne von den Erfolgsgeschichten beim Wetten und verdrängt die Negativserien und Verluste. Unterbewusst fühlt er sich oft als Verlierer. Genau aus diesem Grund sieht er noch weniger ein, warum er dann noch Steuern abdrücken soll. Wäre es nicht fair – so wie beim Online Poker die Gewinne und Verluste am Ende des Jahres aufzuaddieren und im Gewinnfall steuern zu bezahlen? Oder beim Online Casino fallen alle Aktivitäten unter das Glücksspielgesetz und sind somit vollkommen steuerfrei. Oder die lieben Nachbarn aus Österreich, die bislang gar keine Steuern bezahlen müssen. Alles legitime Fragen – die es zu klären gilt.

Wettsteuer in Deutschland

Die Wettsteuer hat viele Kritiker aber sie hat tatsächlich in Deutschland einen großen Beitrag geleistet. Dank der Wettsteuer ist die Sportwette in Deutschland salonfähig geworden. Sportwetten und Wettanbieter haben viel vom anrüchigen Image verloren und sind als Sponsoren im Spitzensport nicht mehr wegzudenken. Die Akzeptanz steigt und mit der Technologie kann man im mobilen Smartphone Zeitalter speziell die neue Generation Wetter (Sportwetten sind in Deutschland ab dem 18. Lebensjahr erlaubt) für Sport, Spaß, Spannung und Spiel sensibilisieren.

Wettsteuergesetz auf Druck der EU

Oddset von Lotto

Bereits 2006 kritisiert die EU das Verhalten der Bundesrepublik Deutschland im Bezug auf die Ausgrenzung der privaten Wettanbieter und der fehlenden Chancengleichheit zu Gunsten des staatlichen Wettanbieters Oddset. Was als Geniestreich in die ewigen Jagdgründe der Sportwettengeschichte eingehen sollte, war eigentlich für Oddset als staatliche Organisation ein Schnitt ins eigene Fleisch.

Oddset musste eine Menge Steuern an den deutschen Fiskus abführen und konnte mit der Konkurrenz nicht mehr mithalten. Der Grund hierfür sind die niedrigen Wettquoten. Um mit der Steuerabgabe noch profitabel zu bleiben, musste Oddset die Wettquoten senken bzw. die Gewinnmarge bei den Quoten erhöhen. Die privaten Wettanbieter drängten immer noch auf den Markt – wohl wissend, dass sie aufgrund des Firmensitzes und der ausländischen Serverrechte nur schwer belangt werden konnten.

Es musste eine Lösung folgen – der Druck von Brüssel stieg. 2012 beschloss das Innenministerium des Bundeslands Schleswig-Holstein auf Landesebene 20 Sportwetten Lizenzen zu vergeben – was auf EU Ebene als ein erster Schritt zur Liberalisierung wahrgenommen und begrüßt wurde.

Wettsteuer auf Druck der Bundesregierung

Der Bundesregierung hat dieser Alleingang auf Landesebene nicht wirklich gefallen und beschließt kurzerhand eine Wettsteuer in einem Uraltgesetz „Das Rennwett- und Lotteriegesetz“ von 1921 zu verankern. Was als Trotzreaktion gedacht war, hat sich für die Bundesrepublik als ein wahrer Geldsegen herausgestellt. 5% verdient man seit 2012 an jeder platzierten Wette in Deutschland was angesichts der Beliebtheit der Online Sportwette mehrere 100 Millionen an Steuereinnahmen pro Jahr einbringt. Da kann man gut und gerne auf das „Körberlgeld“ von Oddset verzichten und braucht sich vorerst auch nicht mit weiteren Gesetzentwürfen herumquälen. Dennoch soll 2020 ein neues Lizensierungssystem kommen.

Punkt vor Strichrechnung – Bundesgesetze vor Landesgesetze, so will es das Gesetz.

Ab jetzt muss jeder in Deutschland ansässige Wettkunde eine 5%ige Steuer abführen. Dabei wird der Wettanbieter in die Bringschuld genommen und verpflichtet sich, die Steuern für den Sportwetter abzuführen. Es ist schlicht einfacher, ein paar 100 Wettanbieter zu prüfen als Millionen von Wettkunden. Der Wortlaut im Gesetz ist: Ab einem 1000 Euro Umsatz sind 50 Euro (eigentlich sind es knapp unter 50 Euro) an den Staat abzuführen. Im Gegenzug erwirbt der Sportwetter aber somit auch die Möglichkeit im Schadens- oder Streitfall gegenüber den Wettanbieter zu klagen. Das ist, wie wir gehört haben, bei weitem nicht der einzige Vorteil der Wettsteuer in Deutschland.

Das Rennwett-und Lotteriegesetz von 1921 - eine Cash Cow für die Bundesrepublik
Das Rennwett-und Lotteriegesetz von 1921 – eine Cash Cow für die Bundesrepublik

Folgen der Wettsteuer für die Wettanbieter

Mit diesem Paukenschlag mussten in etablierte Wettanbieter in Deutschland erstmal klarkommen. 5% Wettsteuer bei einer Gewinnmarge die teilweise unter 5% liegt kann sich auch für den optimistischsten Mathematiker auf Dauer nicht ausgehen.

Die Folgen:

Rückzug: Viele Wettanbieter haben sich 2012 vom deutschen Wettmarkt verabschiedet und sind so auch Steuernachzahlungen entkommen. Manche haben sich kurzzeitig verabschiedet, konnten dem lukrativen Wettmarkt in Deutschland auf Dauer nicht widerstehen und mussten so das Konzept anpassen. (Betway) Es folgten Quotenanpassungen.

Quotenanpassungen: Wettquoten unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Attraktivität und der damit verbundenen Gewinnausschüttung. Mehr zum Thema findest du unter „Wettangebot, Wettquoten“. Die Quoten wurden gesenkt und konservativer, nur so konnte man den Wettkunden vor einer Steuerbelastung schützen und ähnliche Profite einfahren. In 2012 war noch kaum jemand bereit, 5% vom Wetteinsatz oder Bruttogewinn abzutreten. Das sollte sich ändern.

Wettsteuern auf Kunden abwälzen

Der Großteil der aktuell konkurrierenden Wettanbieter in Deutschland gibt die Steuerlast an den Kunden weiter und das ist für den Löwenanteil an Wettkunden mittlerweile kein Problem mehr. Er hat es akzeptiert.

Viele andere Wettkunden können sich wohl nie damit anfreunden, dass plötzlich ihre 100 Euro nur noch 95 Euro wert sind bzw. der Bruttogewinn nicht 200 Euro, sondern nur noch 190 Euro beträgt. Sie entscheiden sich für einen Wettanbieter ohne Wettsteuer (1xBet, Intertops).

Sonderstellung Profi Sportwetter: Es gibt genügend erfahrene Statistiker, Mathematiker und Sportwetten Enthusiasten, die vom Sportwetten leben können. Sie bedienen sich der Konkurrenz der Wettanbieter untereinander, welche unterschiedlich hohe Wettquoten haben und auch unterschiedlich schnell ihre Wettquoten anpassen. Hier kann es zu sogenannten Surebet-Wetten kommen. Surebets sind Wetten, bei denen ein Sportwetter nicht verlieren kann. Der Wettrechner hilft dir beim errechnen dieser Surebets.

Surebets sind Wetten, bei denen ein Sportwetter nicht verlieren kann.

Beispiel: Ein Sportwetter wettet auf einen 2er Weg beim Tennis. 2er Weg bedeutet: es gibt 2 mögliche Gewinnoptionen. Er hat beim Wettanbieter A eine Wette auf Spieler 1 mit Quote 2.1 für 100 Euro Wetteinsatz gespielt. Plötzlich tauchen in den Medien Gerüchte auf, dass Spieler 2 an der Schulter verletzt sei und so steigen die Wettquoten auf Spieler 2 ebenfalls auf 2.1. (die Wettquoten auf Spieler 1 fallen). Auch hier platziert der Sportwetter 100 Euro auf eine Quote von 2.1

Egal wie das Tennismatch an diesem Sonntagnachmittag auch ausgeht, der Sportwetter hat bereits gewonnen. Er hat insgesamt 200 Euro eingesetzt und, egal wie das Spiel endet, bekommt er 210 Euro ausbezahlt. 10 Euro Gewinn – risikolos. Willkommen bei der Surebet. Um solche – nennen wir sie mal Schnäppchen zu finden – empfiehlt es sich gelegentliche einen Blick in den Quotenvergleich zu werfen.

Natürlich hat die Wettsteuer fatale folgen für den Profi Sportwetter. er wettet jetzt nicht mehr mit 100 Euro, sondern nur noch 95 Euro, weil sein Buchmacher 5% an Steuern vom Wetteinsatz abzieht. Im selben Beispiel würde er bei 5% Wettsteuer (Einsatz 95 Euro), egal bei welchem Spielausgang, 199,5 Euro retourbezahlt bekommen und so 50 Cent Verlust anstatt 10 Euro Gewinn (ohne Wettsteuerabzug) machen.

Ist dies das Ende der Profi Sportwetter in Deutschland? Nein! Er hat ganz klare Alternativen.

Wettanbieter ohne 5% Wettsteuer

Mit der Wettsteuer stieg die Kreativität der deutschen Wettanbieter. Die Wettsteuer ist ein zentrales Thema beim deutschen Sportwetter und so versuchte man hier immer wieder Anreize zu schaffen.

Oliver Kahn Tipico

Das bekannteste Beispiel ist Tipico, das in seinen TV Sports mit Oliver Kahn mit „KEINE WETTSTEUER für deutsche Kunden“ wirbt. Tipico allerdings auch ein Beispiel, wie die Attraktivität der Quoten unter der Wettsteuer leiden kann. Das hat 1xBet deutlich besser gelöst.

Das heißt jetzt nicht, dass Tipico und 1xBet keine Steuern bezahlen. Das du hier einen Steuervorteil hast liegt daran, weil die Wettanbieter selbst die Steuern für den Wettkunden tragen, dafür muss man bei so mancher Sportliga oder beim Livewetten auch mit niedrigeren Wettquoten bzw. Gewinnausschüttungen rechnen. Bei den Topligen wie der „Deutschen Bundesliga“ bleibt man aggressiv. 

Wieder andere streuen Wettsteuer freie Wochentage und Events ein und viele haben bereits eine Steuerbefreiung auf Kombiwetten oder Livewetten (Bet3000).

Eine Kombiwette ist das Produkt aus mehreren Einzelquoten und aufgrund der erhöhten Gewinnausschüttung besonders beliebt. Eine erhöhte Gewinnausschüttung bedeutet gleichzeitig mehr Risiko und eine höhere Chance, dass der Wettanbieter die Wetteinsätze einbehält. Deshalb macht diese Form der Steuerersparnis Sinn, weil sie auf Seiten der Buchmacher wenig Schaden anrichten.

Wettsteuer und die reale Wettquote

Die Wettsteuer hat zweifelsohne einen besonderen Stellenwert in Deutschland und kann bei genauerer Betrachtung auch wettbewerbsverzerrend wirken. Die Wettquote ist ein wesentlicher Grund, warum man sich für einen Wettanbieter entscheidet. Dennoch kann man Anhand der Wettquote nicht sehen, ob eine Wettsteuer verrechnet wird. Am besten du informierst dich bei dein-Wettanbieter.com oder liest die AGB´s beim jeweiligen Buchmacher. Der Support kann dir ebenfalls Auskunft geben. Andernfalls würdest du eine mögliche Steuerbelastung erst im Wettschein bei der Wettabgabe merken. Der Wettanbieter zieht dir direkt 5% vom Wetteinsatz ab oder nach Wettscheinabrechnung vom Bruttogewinn. In beiden Fällen ist dein Gewinnbetrag gleich. 

Diese Wettsteuer relativiert die angegeben Wettquote und, wie wir bereits wissen, gibt es sie immer noch: Die Wettanbieter, die keine Wettsteuer verrechnen. Diese Buchmacher übernehmen die Wettsteuern für den Endkunden, für dich!

Das muss nicht heißen, dass man auch trotz verrechneter Wettsteuer nicht zwangsweise eine schlechtere Auszahlung hat als bei Wettanbieter, die keine Wettsteuer verrechnen.

Beispiel anhand einer Zwei-Weg-Wette: „Wie viele Tore fallen im Spiel?“ ist ein klassischer Zwei-Weg-Markt und die möglichen Wettoptionen sind Über 2,5 Tore oder Unter 2,5 Tore.  Die Spielpaarung und Quoten im Beispiel sind fiktiv und wir nehmen an das Spiel endete 3:0. Die richtige Wettoption ist Über 2,5 Tore. Wir nehmen an, dass bei jedem Buchmacher die richtige Option gewettet wurde. Denn eines ist klar: Verliert man eine Wette, macht eine mögliche Wettsteuer keinen Unterschied. 

Zwei Wege Wette

Tipico, Intertops und 1xBet verrechnen keine Wettsteuer (eine klare Werbebotschaft). Im aktuellen Beispiel bekommt man bei Tipico dennoch deutlich weniger als bei den Wettanbietern Betway und Bet3000. Bei Betway bekommt man 3 Euro 20 Cent mehr ausbezahlt als bei Tipico, bei Bet3000 trotz Wettsteuer gar 5 Euro und 10 Cent mehr als beim Wettanbieter ohne Wettsteuer.

Angenommen man tätigt einen höheren Wetteinsatz von 1.000 Euro. Dann würde man im Gewinnfall bei Bet3000 50 Euro mehr bekommen. Da ist es auf alle Fälle wert, den Rechner zur Hand zu nehmen. Der Wettrechner wird dir dabei helfen.

Hier handelt sich um ein reines Beispiel – das soll nicht heißen, dass Tipico immer eine schlechtere Auszahlung hat als Bet3000 oder Betway. Daher empfiehlt dein-Wettanbieter.com auch immer wieder Mal einen Blick in den Quotenvergleich zu werfen und dem obigen Berechnungsmodell zu folgen.

Vertiefend zum Thema werden alle Partner Buchmacher zu den Deutsche Bundesliga Wetten gegenübergestellt und ihre reale Quote verglichen. Du wirst vom Ergebnis überrascht sein!

Wettsteuer in Österreich

Die Alpenrepublik Österreich hat eine lange Sportwetten-Tradition. Jeder, der einmal die Hauptstadt Wien besucht hat bzw. in einer anderen Großstadt in Bahnhofsnähe war, hat hier bewusst oder unbewusst Wettanbieter-Shops wahrgenommen. Die überwiegende Mehrheit spielt online via Smartphone oder Desktop PC. Die Wettgewinne sind hier vollkommen steuerfrei. Kunden, die einen festen Wohnsitz in Österreich haben zahlen KEINE 5% Wettsteuer und auch keine Steuer auf Wettgewinne. Wettgewinne werden nicht als Einkommen angesehen und sind daher auch nicht steuerpflichtig. Bei einem großen Gewinn bzw. Eingang auf deinem Girokonto könnten unter Umständen Fragen des Finanzamts aufkommen.

Es empfiehlt sich stets seine Gewinnscheine zu sichern

Bei jedem Wettanbieter gibt es einen Wettverlauf, der unter Umständen aber nur für einen gewissen Zeitraum (halbes Jahr, Jahr, etc.) rückwirkend einsehbar ist. Liegt ein Wettschein viele Jahre zurück und kann im Wett- oder Transaktionsverlauf nicht mehr gefunden werden, so kann man diese Information beim jeweiligen Wettanbieter Supportteam anfordern.

Tipp bei hohen Wettgewinnen: Immer Sicherungen bzw. Kopien in Form von Screenshots, Fotos, Ausdruck etc. machen. Nur so wäre man auch auf der sicheren Seite, sollte der Buchmacher – aus welchen Gründen auch immer – vom Markt verschwinden. Wäre doch schade, wenn man seine Wettgewinne auf Anfrage der Staates nicht belegen kann.

Wettsteuer in der Schweiz

Die Sportwette zählt in der Schweiz zum Glücksspiel und Steuerrecht wird in den einzelnen Kantonen selbst geregelt. Bei den staatlichen Lotterieunternehmen wird die Sportwette automatisch mit einer Verrechnungssteuer belastet, welche der Wettkunde beim jährlichen Steuerausgleich wieder zurückfordern kann.

In den meisten Kantonen gilt eine 1000 Franken Freigrenze für Wettgewinne. Erwirtschaftet man mehr als 1000 Euro Franken pro Jahr durch Sportwetten, so wird man als Profi angesehen und die Wettgewinne wie ein zusätzliches Einkommen versteuert.

Tipp: Für Schweizer macht es Sinn bei privaten Anbietern mit ausländischer Serveransässigkeit zu wetten. Hier fallen keine Steuern an und das ist zudem noch völlig legal und legitim.