Matthew Benham

Matthew Benham

Berechenbarkeit und Fußball. Das scheinen erst einmal zwei Begriffe zu sein, die nicht zusammen passen. Dann kennst du allerdings noch nicht Matthew Benham, denn der hat genau das versucht. Der 47-jährige aus Großbritannien stammende Mann hat durch das systematische Wetten auf Fußballspiele ein Vermögen verdient und ist mit dem englischen Zweitligisten FC Brentford und dem dänischen Erstligisten FC Midtylland in Besitz zweier europäischer Fußballclubs.

Vom Physiker zum Wettprofi

Matthew Benhams Erfolgsgeschichte startete um die Jahrtausendwende. Bevor er mit dem professionellen Wetten begann, studierte er in Oxford Physik und arbeitete im Anschluss daran als Derivatehändler, unter anderem für die Deutsche Bank. Im Jahr der Europameisterschaft in Griechenland 2004 hat er sein eigenes Unternehmen gegründet, das sich zu 100 Prozent dem Thema Sportwetten widmet. Bereits nach einigen Monaten konnte das Unternehmen „Smart Odds“, so wie Benham es genannt hat, die ersten Gewinne erzielen.

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Der Schlüssel: Mathematik

Das Erfolgsrezept gründet in eigens entwickelten Wahrscheinlichkeitsberechnungen mit Hilfe mathematischer Modelle, womit der Ausgang beziehungsweise das Eintreten bestimmter Ereignisse, wie beispielsweise, dass über 2,5 Tore in einem Spiel fallen, relativ genau prognostiziert werden können. Aktuell hat sein Wettunternehmen über 80 Mitarbeiter beschäftigt. Unter den Beschäftigten befinden sich unter anderem ehemalige Mathematik- oder Physikstudenten, die in der Lage sind die mathematischen Modelle zum einen zu verstehen und zum anderen weiterzuentwickeln. Dennoch muss auch Benham erkennen, dass die Faktoren Zufall und Glück beim Ausgang eines Fußballspiels eine nicht unbedeutende Rolle einnehmen. Er gibt offen zu, dass trotz ausgeklügelter Formeln eine Reihe der vom Unternehmen platzierten Wetten verloren gehen. Nichts desto trotz wird der Großteil der Wetten gewonnen, sodass das Unternehmen jährliche Gewinne im Millionenbereich einstreicht.

Das System Moneyball

Wie eingangs bereits erwähnt wurde, hat Benham sein Wirken nicht nur auf das Gründen eines eigenen Unternehmens beschränkt, sondern sein finanzielles Engagement ebenfalls auf den Vereinsfußball ausgeweitet. Im Jahr 2011 hat er den damals in der dritten englischen Liga spielenden Club FC Brentford übernommen, mit dem er sich bereits seit Kindertagen verbunden fühlt. Mit schätzungsweise 50 Millionen Euro half Benham dem Verein aus der sportlichen und finanziellen Krise. Er machte aus ihm wieder eine feste Größe und fortan konnte sich der Club in der zweiten Liga etablieren. Im Jahr 2014 weitete er sein Handeln auf den dänischen Erstligisten FC Midtjylland aus, wo ihm der nächste Geniestreich gelang. Bereits ein Jahr nachdem sich Benham eine drei viertel Mehrheit des Vereins gesichert hatte, konnte der FC Midtjylland die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte überhaupt feiern.

Diese Erfolge basieren einmal mehr auf mathematischen Berechnungen und Wahrscheinlichkeiten. Die Grundlage des Systems „Moneyball“ war geboren. Hierbei spielen bei der Verpflichtung neuer Spieler Faktoren, wie zum Beispiel Pässe eines Spielers, die zu einem Tor geführt haben oder die Anzahl der Zweikämpfe eines Spielers, die ein Tor verhindern konnten, die ausschlaggebende Rolle. Die allgemein üblichen Bewertungskriterien, wie beispielsweise die Passquote, nehmen eine eher untergeordnete Funktion ein. Bis heute führt Matthew Benham erfolgreich sein Unternehmen und ist in Besitz zweier Fußballvereine. Für die Zukunft darf man gespannt sein, wie uns dieser geniale Mann erneut verblüffen will.
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